Apothekenmuseum Weißenburg

Stiftung Kohl'sche Einhorn-Apotheke

laboratorium

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Im Labor der Apotheke wird die Herstellung von Zäpfchen, Pulvern, Tabletten und Salben erläutert. Man trifft auf Pillenmörser und Pillenbrett, mit denen man die Arzneiform herstellte, die dem Apotheker seinen Spitznamen gab: "Pillendreher". Zahlreiche unterschiedliche Salbentöpfchen, Arzneifläschchen, Reibschalen und Mörser können in den Vitrinen bestaunt werden. Destillierkolben aus Ton und allerlei Glasgeräte vervollständigen die Ausstellung.

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Bei Umbauten im Haus wurden in einem Fehlboden viele Bündel alter Rezepte aus dem späten 19. Jahrhundert gefunden wurden, die Hinweise geben auf die damaligen Krankheiten und Arzneiverordnungen, sowie das Manual, in dem der Apotheker alle seine selbst hergestellten Rezepturen eingetragen hat. Neben Opium- und Morphinverordnungen befinden sich auch kuriose Rezepte, wie: "Herr Gustav Weisel, Plättner, ist infolge seiner Lungenerkrankung in nächster Zeit des Weines bedürftig.
Rp: 1 Flasche Marsala."

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Bayerische Sparkassenstiftung